Deutscher Gewerkschaftsbund

31.05.2017

Anonyme Anfrage

Folgende Nachricht von Paul Meier(*) ist bei uns eingegangen:

Nachricht
Vorweg obige Angaben sind falsch ich wollte anonym(*) bleiben. Zum Problem: Ich frage mich wo sie hinschauen bzw.nicht hinschauen. Beispiel: In den meisten Gaststätten im Spreewald speziell Lehde muss das Personal für Mindestlohn 6 Tage die Woche arbeiten zwei freie Tage gibt es nicht und die Stunden werden nach Bedarf gemacht mal 4 mal 6 oder mal 14 Stunden. Unzumutbar! Sollte es nicht Ihre Aufgabe sein so etwas zu unterbinden?

Lothar Judith

Lothar Judith Copyright: Hanna Schuppan

Lieber (anonymer) Paul Meier,

wir sind dankbar für Ihren Hinweis. Leider können wir in dieser Form damit aber nichts anfangen. Wir benötigen:

  • eine genaue Angabe der/des Betriebe/s
  • und dort eine möglichst hohe Anzahl von Gewerkschaftsmitgliedern, um vernünftige Arbeitsbedingungen mit dem/den Arbeitgeber/n auszuhandeln
  • falls dort gegen Gesetze verstoßen wird (unsere Juristen können das für Gewerkschaftsmitglieder prüfen), benötigen wir mindestens ein Gewerkschaftsmitglied, das dagegen klagt

Also, lieber Paul Meier(*), einfach mal vertraulich bei der zuständigen Gewerkschaft (in Ihrem Fall die NGG, Anschrift siehe unten) anrufen, einen Termin vereinbaren und gemeinsam planen, wie man diese Zustände verbessert.

Wir hätten Ihnen unsere Antwort gerne als persönliche Nachricht geschickt, aber leider stimmte die E-Mail-Adresse nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Lothar Judith
Organisationssekretär

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ngg

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

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Straße der Jugend 13/14
03046 Cottbus

Tel.: 0355/473713
Fax: 0355/473714
ingolf.fechner@ngg.net

 


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Lothar Judith

Lothar Judith
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