Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 001/11 - 16.03.2011

DGB-Aktion: „Kein Fingerbreit der Fremdenfeindlichkeit! Wir sind alle gleich in unserer Einzigartigkeit“

 Am kommenden Dienstag, den 22. März 2011, sammeln die Cottbuser Gewerkschaften zwischen 11.30 und 12.30 Uhr Fingerabdrücke in der Spremberger Straße (Höhe Schlosskirche) in Cottbus.

Plakat

Mit der Aktion „Kein Fingerbreit der Fremdenfeindlichkeit! Wir sind alle gleich in unserer Einzigartigkeit.“ wollen die Gewerkschaften im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus für ein tolerantes, weltoffenes und buntes Cottbus eintreten.

 

„Ja, tatsächlich wollen wir Fingerabdrücke sammeln. Und: Nein! Wir geben diese Informationen nicht an den Verfassungsschutz weiter und wollen auch keine DNA-Proben nehmen,“ so Lothar Judith, Cottbuser DGB-Sekretär, schmunzelnd, „Wir sammeln lediglich bunte Fingerabdrücke, mit denen Cottbuser zeigen können, dass sie der Fremdenfeindlichkeit keinen Fingerbreit geben. Außerdem ist so eine bunte Fingerabdrucksammlung ein schönes Symbol dafür, dass wir alle gleich in unserer Einzigartigkeit sind. Übrigens: Die Wand, auf der wir die Fingerabdrücke sammeln, ist ziemlich groß! Da passen schon ein paar Tausend Abdrücke drauf! Also: Bringen Sie doch auch Freunde, Verwandte und Bekannte mit! Vielleicht macht der Kindergarten ja einen kleinen Ausflug in die „Sprem“?! Oder einfach mal die Mittagspause genutzt und mit sämtlichen Kolleginnen und Kollegen schnell einen Abdruck hinterlassen ….“

 


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