Deutscher Gewerkschaftsbund

30.07.2018

Solidaritätserklärung des DGB KV Dahme-Spreewald an den DGB in Hanau

Keine fD in den Landtag-Logo

Der DGB Kreisverband Dahme-Spreewald erklärt sich solidarisch mit dem DGB in Hanau. Wir verurteilen entschieden die Übergriffe von Mitglieder_innen der Alternative für Deutschland (AfD) auf die Hanauer Gewerkschaftskolleg_innen. Der Kreisverband steht geschlossen hinter euch. Wir sagen ein Angriff auf die Gewerkschaftsbewegung in Hanau, ist ein Angriff auf uns alle!


Der DGB in Hanau rief zum Protest gegen eine Veranstaltung der Alternativen für Deutschland auf. Zu dieser Veranstaltung der AfD war auch Beatrix von Storch (MdB) eingeladen. So genannte Gesprächsangebote, welche von der AfD an den DGB herangetragen worden waren, sind richtigerweise zurückgewiesen worden. Darauf folgten massive und persönliche Angriffe seitens der AfD auf den DGB in Hanau. Vor dem Hanauer Gewerkschaftshaus wurden Infostände gegen die Gewerkschaftsarbeit organisiert. Auch wurden Gewerkschafter_innen gezielt mit Straftaten in Verbindung gesetzt und sind öffentlich angegriffen worden. Die Hetze nahm darauf am Freitag, dem 20. Juli eine grausame Gestalt an. Am Rande der friedlich verlaufenden Demonstration gegen die AfD ist ein Hanauer Gewerkschafter von Mitgliedern der AfD körperlich attackiert worden. Er wurde so lange gewürgt, bis er das Bewusstsein verlor und zusammenbrach. Selbst als unser Kollege hilflos auf dem Boden lag, ließen sie nicht von ihm ab.


Diese Entwicklungen zeigen eindeutig, wie brutal und roh die AfD gegen den Deutschen Gewerkschaftsbund mit seinen Mitgliedsgewerkschaften vorgeht. Uns ist vor Augen geführt worden, dass verbal kommunizierte Gewalt schlagartig in körperliche Gewalt umschlagen kann. Die AfD schreckt vor nichts mehr zurück.


Wenn der Umgangston immer härter wird, Rechtspopulist_innen und Rechtsextreme vor den Gewerkschaftshäusern stehen und Gewerkschafter_innen verbal und körperlich angegriffen werden, sind klare Grenzen längst überschritten worden. Die AfD hat keinerlei Interesse daran, die Gewerkschaften weiter zu stärken. Sie sehen in unserer Arbeit eine Gefahr, welche sie brutal bekämpfen wollen.


Wir stellen uns gegen Faschismus, Gewalt, Diskriminierung und Rassismus. Wir Gewerkschafter_innen lehnen geeint, den von der AfD propagierten Hass, ab und treten gegen die Spaltung der Gesellschaft ein. Der Kreisverband Dahme-Spreewald wünscht dem verletzten Kollegen eine gute Genesung und dem DGB in Hanau weiterhin Mut und Kampfgeist, um gegen die Spalter_innen zu kämpfen.


Wir sagen: Hass ist keine Alternative! Gegen Faschist_innen, Rassist_innen und Spalter_innen. Unsere Alternative heißt Solidarität! Wehret den Anfängen. Nie wieder Faschismus!


Der DGB Kreisverband Dahme-Spreewald (Danny Albrecht und Niclas Stiehl)

Siehe auch:

Buntenbach: "Erschreckende Verrohung des politischen Klimas"

und

Pressemitteilung der DGB-Region Südosthessen: "Protest gegen AfD endet mit Angriff auf Gewerkschafter"

 

 


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Ansprechpartner

Marco Bedrich

Marco Bedrich

DGB Region
Südbrandenburg/Lausitz

Straße der Jugend 13/14

03046 Cottbus

Tel.: 0355-22726

Fax: 0355-790808

mobil: 01577-4442486

E-Mail: marco.bedrich@dgb.de

http://suedbrandenburg-lausitz.dgb.de/

 

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